Medizinische Klinik - GMZ


Die Arbeitsgruppe Gastrointestinale Molekulare Zellbiologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik B unter der Leitung von Dr. Jürgen Schnekenburger (GMZ-WWU) ist Teil des Universitätsklinikums Münster, einem forschungsintensiven Krankenhaus der Maximalversorgung mit 7000 Beschäftigten. Die 12 wissenschaftlichen Mitarbeiter der Arbeitsgruppe bilden ein interdisziplinäres Team aus Medizinern, Biologen, Pharmazeuten und Biochemiker und verfügen über ein breites Methodenspektrum in der Zellbiologie, der experimentellen Tumorforschung und der klinischen Diagnostik. GMZ-WWU konzentriert sich auf die Untersuchung der Tumorentstehung mit neuen Methoden der Nanotechnologie und die der Entwicklung neuer Technologien zur Anwendung in medizinischer Grundlagenforschung und Diagnostik. GMZ-WWU kooperiert seit längerem in interdisziplinären Projekten mit Physikern am Standort sowie den jetzigen Projektpartnern bei der Applikationsentwicklung von neuen nanoskaligen Methoden der Oberfächenanalytik wie Digitale Holographie oder ToF-SIMS Analytik zur Diagnose und Therapie gastroenterologischer Erkrankungen.

GMZ-WWU ist im Projekt für toxikologische Studien mit den verwendeten Nanopartikeln zuständig. Die Arbeitsgruppe setzt dazu ihre SOPs Testsysteme ein. Die Testsysteme werden für die spezifischen Partikel des Projektes adaptiert und validiert. Zur Charakterisierung der Oberflächenschicht von Nanopartikeln in biologischen Systemen wird GMZ-WWU Partikel mit unterschiedlich komplexen biologischen Medien und Seren beschichten. Zum Nachweis spezifischer Oberflächenmoleküle werden markierte Lipide und rekombinante Proteine hergestellt. In Zusammenarbeit mit nanoAnalytics wird die Impedanzmessung an Zellen als Toxizitätsassay entwickelt.